Schleuderball
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Wesermarsch hilft Amerika

Amerikanischer Schleuderballspieler holt sich Infos zum Schleuderballspiel in der Wesermarsch

Wesermarsch,

Der amerikanischer Schleuderballspieler Tim Straubel kommt von der Western Kentucky Universität aus der Stadt Bowling Green in Kentucky. Er ist Dozent für Deutsch und verbringt alle 2 Jahre, 6 Wochen Studienaufenthalt in Bayern mit seinen Studenten. Während seine Studenten ein langes Wochenende für Reisen nach Rom, Venedig, Paris und Berlin nutzten, hat er das Wochenende in der Wesermarsch verbracht.

Er ist Schleuderballer der Universität und spielt dort regelmäßig. Er hat den Sport von einem dortigen Dozenten, Scott Seeger, gelernt, der seinerseits vor gut 10 Jahren an der Uni Oldenburg das Spiel erlernt hatte. In diesem Zusammenhang gab es auch ein Trainingsspiel, dass über Gerold Meischen, hauptverantwortlich für die Internetpräsenz des Klootschießerlandesverbands (KLV) Oldenburg, (www.friesensport.de oder www.klv-oldenburg ), initiiert wurde.

Um die bereits gesammelten Erfahrungen zu erweitern, hatte Tim Straubel im Internet über die KLV-Oldenburg Seite den Beitrag von Bernd Tapkenhinrichs (Landeslehrwart des AA Schleuderball im NTB) zum Thema Schleuderball genutzt. Über e-mail wurde der Wunsch an Bernd Tapkenhinrichs herangetragen, Schleuderballspiele einmal live erleben zu können.

     Er nutzte die Gelegenheit bei den Spielpaarungen der Männer in Diekmannshausen, und filmte eine Landesliga- und Bezirksklassenbegegnung. Begeistert zeigte er sich über die enormen Wurfweiten  und Schockwürfe, sowie über einige taktische Varianten.

   Er selbst wurde an zwei Tagen von Bernd Tapkenhinrichs, auch ein Schülerspieltag in Reitland stand auf dem Programm, in die genauen Wurftechniken eingewiesen. Dazu wurde vor Ort ein Videofilm gedreht, in dem die einzelnen Bewegungsabläufe zerlegt wurden. Dieses Material will er nutzen, um die Technik bei den amerikanischen Spielern besser vermitteln zu können. Er gab an, dass es nur einen amerikanischen Spieler gibt, der in der Lage ist ca. 60 Meter zu werfen. Anderseits sah er in ihren Wurfmöglichkeiten eine ähnliche Stärke wie sie diverse Spieler in der Bezirksklasse aufweisen.

Interessant war seine Aussage, dass die Spiele dort im allgemeinen 90 Minuten andauern. (Info hierzu, hier bei den Männern 2 x 20 Minuten). Bei dem Wurfball bzw Schockwurf, der im Torraum über die Köpfe des Gegners fliegt, erhält man 2 Punkte. Ein gefangener Ball der nicht aus dem Torraum heraus geschockt werden kann, ergibt demnach nur 1 Punkt. Es gibt noch weitere Feinheiten, die man aber nicht so kurz erklären kann.

    Infos zum Thema Schleuderball gab an den beiden Tagen auch der Landesfachwart Ernst Ulrich Rach bereitwillig weiter.

 

Wolfgang Böning

 

von links: Ernst-Ulrich Rach, Landesfachwart - Tim Straubel - Bernd Tapkenhinrichs, Landeslehrwart - im Hintergrund die Kaskaden des OOWV in Diekmannshausen
von links: Ernst-Ulrich Rach, Landesfachwart – Tim Straubel – Bernd Tapkenhinrichs, Landeslehrwart – im Hintergrund die Kaskaden des OOWV in Diekmannshausen

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