Korbball
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TSV Ingeln-Oesselse ist Meister

Korbball-Verbandsligist TSV Ingeln-Oesselse I konnte am letzten Spieltag alles klar machen. Hoch motiviert und konzentriert wurde die Partie gegen den direkten Konkurrenten TSV Victoria Linden bestritten. Die Mannschaft von Trainer Ralf Hillbrecht zeigte in diesem Spiel ihre beste Leistung der Saison. Sensationell wurde die Abwehr des Gegners ausgespielt und die springende Korbhüterin mit variantenreichen Würfen überwunden. Der TSV Victoria Linden war völlig überrascht und agierte nahezu ohnmächtig. In der Abwehr agierte der TSV Ingeln-Oesselse ebenfalls sicher und Korbhüterin Viktoria Marquard schien unüberwindbar. So stand es beim Seitenwechsel bereits 5:1 für den TSV Ingeln-Oesselse.

Zu Beginn der 2. Halbzeit gönnten sich die Ingeln-Oesselser Damen eine kleine „Auszeit“ und ließen den Gegner auf 5:3 herankommen. Dann aber wurde konzentriert weiter gespielt und der TSV Victoria Linden hatte keine Chance mehr, das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende stand es verdient 9:3 für den TSV Ingeln-Oesselse I, der sich mit diesem Sie die Meisterschaft sicherte.

Beim zweiten Spiel gegen den NTV 09 wussten die Mannschaft bereits, dass ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war und spielten entsprechend frei auf. Spaß und Freude wurde bei diesem Spiel groß geschrieben, das quasi die Kür der Saison darstellte. Nach Körben durch Oxana Stoll (3), Carina Dubbert (2) und Diana Hoffmann (2) stand es 7:3 für den TSV nach Ende der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit drehte der TSV noch einmal auf und beendete das Spiel mit 19:7 Körben. Beste Werferin war Carina Dubbert mit 9 Körben.

Ebenfalls erfolgreich absolvierte die Zweitvertretung des TSV Ingeln-Oesselse ihre Spiele.

Anspielstation gesucht

Anspielstation gesucht

Im ersten Spiel stand die Mannschaft dem SV Odin gegenüber. Im Hinspiel konnte man diesem Gegner einen Punkt abnehmen, jetzt sollten es zwei Punkte werden, um so der eigenen Ersten den Rücken freizuhalten. Der TSV konnte bereits kurz nach Beginn der Partie durch einen Korb von Sabine Hillbrecht in Führung gehen. Dann waren die Odiner am Drücker, glichen aus und waren in ihrem Angriffsspiel deutlich erfolgreicher als der TSV. Zu viele Bälle des TSV Ingeln-Oesselse gingen verloren, die Zuspiele zu durchsichtig. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte Marit Lindau einen weiteren Treffer für den TSV erzielen, so dass es beim Seitenwechsel 2:4 stand. Die Ansprache in der Halbzeitpause von Betreuerin Kerstin Platins schien Wirkung zu zeigen, denn in der zweiten Spielphase spielte der TSV Ingeln-Oesselse deutlich druckvoller. Die Folge war eine rasante Aufholjagd: Nina Großhennig erzielte den Anschlusstreffer zum 3:4, Marit Lindau glich zum 4:4 aus, Nina Großhennig brachte den TSV mit 5:4 in Führung, Claudia Birkhofer und erneut Nina Großhennig legten zum 6:4 bzw. 7:4 nach. Dem SV Odin gelang nur noch ein Treffer zum 7:5 ehe Nina Großhennig den Endstand von 8:5 für den TSV Ingeln-Oesselse II markiert.

vor dem Korbwurf

vor dem Korbwurf

Im zweiten Spiel traf die Reserve des TSV Ingeln-Oesselse auf die junge

Mannschaft des SV Gehrden. Zunächst lag der TSV auch hier mit 0:2 hinten. Dann folgten Körbe von Nina Großhennig (2), Sabine Hillbrecht und Marit Lindau zum 4:2 Zwischenstand. Bis Ende der ersten Halbzeit war dann der SV Gehrden wieder am Zug. Zu einfach und durchsichtig war dagegen das Angriffsspiel des TSV. Beim Stand von 4:6 wurden die Seiten gewechselt. Erneut legte der SV Gehrden zum 4:7 nach. Dann schien der Knoten beim TSV Ingeln-Oesselse II geplatzt. Die Mannschaft erzielte drei Körbe in Folge, glich zum 7:7 aus. Der SV Gehrden konnte zwar erneut mit 8:7 in Führung gehen, doch der TSV nutzte seine Chancen konsequent und erzielte weitere 3 Körbe in Folge, und lag damit 10:8 in Front. Dem SV Gehrden gelang noch ein Anschlusstreffer zum 10:9, aber sofort legte der TSV Ingeln-Oesselse zwei Körbe nach und beendete die Partie mir 12:9.

Damit erreichte die Mannschaft den 5. Tabellenplatz, punktgleich mit dem Tabellenvierten, aber leider mit der schlechteren Korbdifferenz. Insgesamt ist dies ein respektables Ergebnis, mit dem vor dieser Saison niemand gerechnet hätte.

S. Hillbrecht

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