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Korbball-Niedersachsenliga – Zwei Siege für den FC Gessel-Leerßen, zwei Schlappen für Sudweyhe II…

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von Sandra Hellmers

…, der erste Punktgewinn für den SC Dünsen – und der erste Minuspunkt für den Tabellenführer: In der Korbball-Niedersachsenliga gab es kurz vor der Weihnachtspause noch einen ereignisreichen Spieltag.

 

FC Gessel-Leerßen – TB Stöcken 15:8 (7:3)

„Schön, dass wir das mal erleben durften“, freute sich Gessel-Leerßens Spielertrainerin Nicole Glatzel – und meinte die traumhafte Treffsicherheit ihrer Mannschaft. In Halbzeit eins waren es die Sechsmeter-Freiwürfe, die immer wieder den Weg ins Ziel fanden, nach dem Seitenwechsel saßen die Heber. Gut für den FC: Nicole Lüth, Routinier am Korb, konnte trotz Krankheit doch auflaufen und machte zwei starke Partien.

 

TSV Ingeln-Oesselse – TuS Sudweyhe II 10:7 (5:6)

„Immerhin – eine Viertelstunde lang sah das heute gut aus“, kommentierte TuS-Trainer Thomas Piper mit ironischem Unterton. Denn danach lief bei seiner Mannschaft rein gar nichts mehr zusammen. Nach dem Seitenwechsel spielte nur Ingeln-Oesselse; auch nach dem Sudweyher Anschlusstreffer zum 7:8 kam das Piper-Team nicht wieder in den Rhythmus. „Über weite Strecken war das einfach nicht genug – so kann man nicht gewinnen“, urteilte Piper.

 

SV Heiligenfelde – FC Gessel-Leerßen 10:13 (5:9)

Im Nachbarschaftsduell erwischte Aufsteiger Heiligenfelde den besseren Start. Bis Mitte der ersten Halbzeit hielt das Spalkhaver-Team das Spiel offen, erst dann konnte sich Gessel-Leerßen etwas absetzen. Nach dem Seitenwechsel geriet beim Glatzel-Team vorübergehend Sand ins Getriebe: „Wir haben viele kleine Fehler gemacht“, bemängelte die Spielertrainerin. Zwar reichte es für Heiligenfelde nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen, doch SVH-Coach Spalkhaver war trotzdem nicht unzufrieden: „Die Moral und kämpferische Einstellung stimmte“, kommentierte er.

 

TuS Sudweyhe II – TSV Emtinghausen 4:12 (1:5)

So klar wie es das Ergebnis aussagt verlief auch das Spiel. „Emtinghausen war uns in allen Belangen überlegen und in jeder Situation gedankenschneller“, konstatierte Trainer Piper. Ein sehr gutes Spiel der Emtinghauser Korbhüterin machte es seiner Mannschaft doppelt schwer. Sudweyhe rutschte damit ans Ende des Mittelfeldes ab. „Das war ein gebrauchter Tag. Wir sind froh, dass jetzt die Winterpause kommt und greifen nächstes Jahr neu an“, erklärte Piper.

 

SV Heiligenfelde – TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 8:12 (5:5)

Zwar kam die TSG gut in den Rhythmus, konnte gut ausgespielte Chancen aber nicht zu Treffern nutzen. Folge: Das Spiel blieb bis zur Pause eng, erst danach lief es runder. Heiligenfelde versuchte gegen Spielende, die TSG-Top-Scorerinnen Pia Züdel und Sarah Kienker mit Einzeldeckung aus dem Spiel zu nehmen – doch da sprangen die anderen in die Bresche und machten den Sack zu. SVH-Trainer Spalkhaver bedauerte, dass sich sein Team nicht selbst belohnte: „Leider fehlte uns in der einen oder anderen Situation die Cleverness und das Quäntchen Glück“, konstatierte er.

 

TSV Emtinghausen – SC Dünsen 4:9 (2:5)

Dünsens Coach Frank Schadwinkel purzelten die Steine nur so vom Herzen: „Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis“, freute er sich über den Sieg seiner Mannschaft. Wie erhofft war Korbfrau Heike Stöver wieder dabei, und das beeinflusste das gesamte Spiel. „Wir konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen, haben danach kaum Chancen zugelassen und das Ergebnis routiniert verwaltet“, lobte Schadwinkel die kompakte Leistung seines Teams. Das war endlich der erste Saisonsieg.

 

TSV Thedinghausen II – TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 7:2 (3:1)

Jugend gegen Routine: Die erfahrenen Spielerinnen aus Thedinghausen ließen an diesem Tag keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit. Von Beginn an hatte der TSV das Spiel im Griff, die junge Mannschaft der TSG ließ sich vom wachsenden Rückstand immer mehr verunsichern. „In diesem Spiel hat uns besonders die erkrankte Mareike Rieckers gefehlt, die noch mehr Cleverness ins Spiel gebracht hätte“, erklärte Trainerin Camilla Hahn, der an diesem Tag in ihrem Team vor allem eine gute Moral fehlte.

 

SC Dünsen – Oldenbroker TV 5:13 (1:4)

Gegen den Tabellenführer setzte es zwar eine klare Niederlage, doch Dünsens Frank Schadwinkel war trotzdem nicht unzufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen; leider kam dann das Oldenbroker Konterspiel ins Rollen“, analysierte er. Ganze neun der 13 Gegentreffer erzielte Oldenbrok mit seinem gefürchteten Tempospiel. Beim SC verdienten sich vor allem Korbhüterin Heike Stöver und die treffsichere Saskia Zegula Bestnoten.

 

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: Luise Budig, Jana Harms, Tabea Klusmeyer (1), Sarah Kienker (3), Christina Krohne (1), Anke Lisser (1), Anna Tamsen, Kristina Terentjew, Pia Züdel (8).

 

SC Dünsen: Heike Stöver (1), Ulrike Corßen (3), Andrea Chwialkowski (1), Sandra Melster (1), Tania Genthe (4), Maren Wessel, Saskia Zegula (1), Lea Lunkeit.

 

SV Heiligenfelde: Anke Albers (6), Steffi Woyke (6), Christin Gröhler (2), Diana Hildebrand (2), Ina Bruns (1), Svenja Isensee (1).

 

FC Gessel-Leerßen: Ines Huss, Nicole Lüth (1), Janina Birkholz (3), Nicole Glatzel (9), Mona Diederichs (5), Kim Schneider (1), Natalia Hahn (5), Alena Birkholz (1), Claudia Bauer (3).

 

TuS Sudweyhe: Ute Behrmann (3), Ulli König (2), Miriam Rzepka (1), Jessica Schmidt (2), Mona Hassel (1), Katharina Krolak, Dunja von Weihe (2).

 

Werferinnen:

Ute Behrmann (TuS Sudweyhe II) 40

Pia Züdel (TSG Seckenh.-Fahrenhorst) 38

Nicole Glatzel (FC Gessel-Leerßen) 31

Steffi Woyke (SV Heiligenfelde) 28

Tania Genthe (SC Dünsen) 28

Sarah Kienker (TSG Seckenh.-Fahrenhorst) 27

Anke Albers (SV Heiligenfelde) 25

Ulrike Corßen (SC Dünsen) 20

Carmen Ehlers (FC Gessel-Leerßen) 20

Kerstin Evers (SV Heiligenfelde) 14

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