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Indiaca WM 2013 : Ein Bericht

Ein Bericht zur Indiaca Weltmeisterschaft 2013 in Bietigheim-Bissingen/Deutschland.

Quelle: Dieser Bericht wurde von Karlheinz Bührer als Pressemitteilung erstellt und wird über die DTB-Medien veöffentlicht.

31.07.2013

Indiaca-Weltmeisterschaften 2013 in Bietigheim-Bissingen erfolgreich zu Ende gegangen.

Die 4.Indiaca Weltmeisterschaften 2013 in Bietigheim-Bissingen sind am Samstag, 27.7.2013 mit einem beeindruckenden Finaltag zu Ende gegangen. Neben dem Gastgeberland Deutschland waren Belgien, Estland, Japan, Luxemburg, Polen und die Schweiz bei diesen erstmalig in Deutschland ausgetragenen Weltmeisterschaften vertreten.

Das Ergebnis in den sechs Spielklassen: 2 x Gold für Estland, 1 x Gold für die Schweiz und 3x Gold für Deutschland.

Die Bietigheimer EgeTrans Arena, eigentlich eine Eishalle, hat sich für diesen Event hervorragend präsentiert. Die permanente Eisfläche ist mit einer Dämmung und Parkettschwingboden abgedeckt worden und bot selbst bei subtropischen Außentemperaturen von knapp 40° C ein angenehmes Klima.

Bei den Halbfinalspielen am Freitagmittag und insbesondere am Abschlusstag bei den auf dem Centercourt nacheinander durchgeführten sechs Finalspielen wurde die Arena zu einem wahren Hexenkessel.

Ca. 2.000 Zuschauer, angereist aus den verschiedenen Landesteilen Deutschlands und aus den teilnehmenden Ländern, aber auch aus dem Großraum Stuttgart, unterstützten die jeweiligen Teams lautstark. Ausgestattet mit sogenannten „Klatschpappen“ und animiert durch einen mitreißenden Hallensprecher, der zwischen den Ballwechseln die Fangesänge musikalisch unterstützte, steigerte sich die Stimmung bis zum Höhepunkt, dem Endspiel der Männer. „Gänsehaut pur“ erlebten nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Spielerinnen und Spieler auf dem Centercourt.

Deutschland hatte sich in der Qualifikation und zuletzt in den Halbfinalspielen in allen Spielklassen durchgesetzt und stand in allen sechs Finalspielen. Die ersten beiden Finale der Frauen 40 und Mixed 40 gingen an Estland. Das deutsche Männer-40-Team konnte sich im dritten Finalspiel dann gegen Estland deutlich behaupten und siegte in zwei Sätzen.

In den offenen Klassen musste zunächst das deutsche Nationalteam der Frauen gegen die Schweiz antreten. In einem hochklassigen und sehr ausgewogenen Spiel setzte sich schließlich das junge schweizerische Team gegen Deutschland im dritten Satz durch und wurde Weltmeister.Das darauffolgende Mixed-Endspiel konnte Deutschland mit deutlichem Ergebnis gegen Estland für sich entscheiden.

Als Höhepunkt und Abschluss der Weltmeisterschaften kam es in der „Königsklasse“ zu dem mit Spannung erwarteten Finalspiel der Männer. Es standen sich hier die Finalteilnehmer der letzten Weltmeisterschaften aus 2008 Deutschland und Luxemburg gegenüber. Ständig wechselte die Führung im ersten Satz und nachdem die Luxemburger bereits einen Satzball hatten, drehte das deutsche Team und entschied den ersten Satz mit 27:25 knapp für sich. Der zweite Satz ging mit 26:24 knapp an Luxemburg. Im dritten Satz lag zunächst das Gastteam deutlich in Führung. Das deutsche Männerteam holt auf und zog mit Unterstützung der vielen Fans und mit lautstarker Unterstützung des deutschen Frauenteams an der Spielfeldbande an Luxemburg vorbei. Mit einem deutlichen Spielstand von 25:21 gelang im dritten Satz die Revanche für die Niederlage 2008 in Luxemburg.

Hoch begeistert vom spielerischen Niveau zeigte sich DTB-Präsident Reiner Brechtken in seinem Grußwort im Rahmen der Siegerehrung. Das was er am Endspieltag gesehen habe sei „absoluter Spitzensport“. Indiaca habe großes Potenzial für die Zukunft und, so Brechtken, er werde alles daran setzen, dass Indiaca Zugang zum internationalen Wettkampfprogramm der World Games erhalte.

Von allen Seiten wurde ein großer Dank an den TSV Bietigheim als ausrichtenden Verein der Weltmeisterschaften ausgesprochen. Dem Vorsitzenden Günter Krähling, dem Leiter des Organisationskomitees Stefan Müller und dem ganzen Team war es gelungen, mit der Durchführung des Events neue Maßstäbe zu setzen. Insbesondere der Finaltag konnte sich auch was Organisation und Präsentation der Sportart betrifft, mit anderen Spitzensportveranstaltungen gut messen.

Dank ging auch an die Stadt Bietigheim-Bissingen, deren sportbegeisterter Oberbürgermeister mehrmals Gast bei den Spielen war und die Veranstaltung mit Kräften unterstützt hatte.
Nach einer feierlichen Siegerehrung schloss der vom IIA-Kongress in Bietigheim-Bissingen wiedergewählte IIA-Präsident Karlheinz Bührer die 4. Indiaca Weltmeisterschaften.

In der feierlichen Flaggenzeremonie wurde die Fahne der IIA an Luxemburg übergeben. Luxemburg wird mit dem 4.Open Junior Worldcup 2014 den nächsten IIA-Wettkampf austragen. In 2015 wird der 5.Open World Cup für die offenen Klassen und die Seniorenklasse dann in der Präfektur Chiba in Japan stattfinden und in 2017 wird voraussichtlich Polen die 5. Weltmeisterschaften austragen.

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