Korbball
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Herzschlag-Finale in der Niedersachsenliga – Teil 1

Das Chaos in der Tabelle der Korbball-Niedersachsenliga hat euch Ralf ja neulich schon mal dargelegt. Nun liegt der vorletzte Spieltag für diese Saison hinter uns. Und was sehen wir?!

SCHLIMMER GEHT IMMER!!!

Lagen vorher noch 3 Punkte zwischen Platz 1 und Platz 5 – wann hatten wir das letzte Mal vor dem vorletzten Spieltag noch 5 (!) Mannschaften, die noch Meister werden könnten?! – so ist es jetzt vor dem Finale nur noch EIN EINZIGER Punkt!

Brake und Ingeln-Oesselse punktgleich auf Platz 1 und 2, wobei der SVB ein um 9 Körbe besseres Korbverhältnis hat; dahinter Thedinghausen 6 Körbe vor Emtinghausen und wiederum dahinter Heiligenfelde mit einem Rückstand von 17 Körben.

Den zahlenmäßig größten Erfolg konnten somit die Brakerinnen feiern, die vor dem letzten Spieltag noch auf Platz 5 lagen.

 

So erlebten wir vom TSV Ingeln-Oesselse diesen Hammer-Tag (Auszug aus dem Artikel in den Leine-Nachrichten):

Der TSV Ingeln-Oesselse startete bravourös in die Partie gegen den TSV Emting­hausen. Geradezu erstaunlich leicht gelang es ihnen, die gegnerische Abwehr auszuspie­len. Bis zur Pause führte das Hillbrecht-Team mit 9:1.
Äußerst unkonzentriert dann der Beginn der zweiten Spiel­hälfte. Am Ende gewann der TSV die Partie jedoch ver­dient mit 14:8.

Ein Wechselbad der Gefühle bot dann das Spiel gegen den SV Heiligenfelde. Der SVH setzte den TSV von der ersten Minute an unter Druck und unterstrich mit eindrucks­vollen Körben seinen Sieges­willen. Der TSV glich zum 3:3 aus, lag zur Pause jedoch erneut mit 3 Körben hinten (3:6). Der Angriff wirkte phasenweise unkonzentriert, immer wieder gingen Bälle unnötig verloren. Im Gegenzug nutzte der SVH jede Chance auch aus scheinbar ausweglo­sen Situationen Körbe zu er­zielen.
Beim Stand von 5:9 musste Oxana Stoll verletzt vom Feld und Hillbrecht stellte für die verbleibenden 5 Minuten auf Einzelabwehr um. Jetzt wirkte der TSV präsenter und kämpfte sich spektakulär auf 10:10 ins Spiel zurück. Dann lagen die Nerven auf beiden Seiten blank.
Carina Gorski verwarf einen 6 m Freiwurf, im Gegen­zug gelang dem SVH zwei Se­kunden vor Schluss der Sieg­treffer.

„Das war kein Spiel für schwache Nerven!“ so Ralf Hillbrecht nach dem Spiel. „Diese Punkte wären enorm wichtig gewesen, um für den letzten Spieltag eine gute Ausgangsposition zu schaf­fen.“

 

Ich persönlich freue mich auf den letzten Spieltag, übermorgen in der KGS Brinkum….. Und ihr?

Cati

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