Schleuderball
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Abbehauser jubeln als Landesmeister

Starke Männer jubeln ausgelassen: Die Schleuderballmannschaft des TSV Abbehausen zeigte am Sonntag tolle Leistungen und holte sich den Titel bei der Landesmannschaftsmeisterschaft in Diekmannshausen. Bürgermeister Henning Kaars und Arnold von der Pütten (von links) gratulierten der Mannschaft.  Bild und Bericht von Wofgand Böhning

Diekmannshausen:  Und am Ende jubelten die Grün-Gelben: Die Schleuderballer des TSV Abbehausen haben ihre Durststrecke beendet. Am Sonntag krönten sie sich in Diekmannshausen zum neuen Landesmeister. Im entscheidenden Spiel um den Titel besiegten sie den Landesliga-Meister BV Reitland 2:0.

Zuletzt hatte der TSV Abbehausen 2010 die begehrte handgeschnitzte Wanderplakette gewonnen. Diekmannshausen ist in diesem Jahr eh ein gutes Pflaster für die Abbehauser: Schließlich hatten sie schon beim Plakettenspieltag den Sieg geholt.

Die Sportler hatten beste Bedingungen. Nur der böige, seitlich einfallende Wind musste einkalkuliert werden. Zudem musste jedes Team eine Halbzeit lang in die Sonne schauen.

Die Partien der ersten Runde waren eindeutig. Meister BV Reitland gewann ungefährdet mit 5:1 (4:0) gegen den Vierten der Landesliga-Abschlusstabelle, BV Grünenkamp. Vizemeister TSV Abbehausen bezwang den Tabellendritten, Mentzhauser TV, mit 7:3. Zur Pause hatte es schon 6:0 gestanden.

Das Duell zwischen dem BV Reitland und dem Mentzhauser TV, der als Titelverteidiger angereist war, war knapp. Die Teams wechselten beim Stand von 1:1 die Seiten. Am Ende behielt Reitland mit 3:1 die Oberhand. Anschließend war der BV Grünenkamp beim 1:7 (0:7) gegen den TSV Abbehausen vollkommen chancenlos.

MTV dreht auf

Damit sahen die Zuschauer in der dritten Runde zwei Entscheidungsspiele um Gold und Bronze. Grünenkamp legte im Duell mit Mentzhausen vor und führte zur Pause 1:0. Davon ließen sich die Mentzhauser aber nicht beeindrucken. Sie drehten auf und gewannen noch mit 5:1.

Im Spiel um den Titel blieb Abbehausens Leistungsträger Thore Fröllje an der Seitenlinie. Der Grabsteder hatte seinem Team zuvor viele Impulse gegeben. Zahlreiche Zuschauer sahen nun die Vorteile aufseiten Reitlands.

Doch die Abbehauser nutzten die leichte Windunterstützung und führten zur Pause mit 1:0. Zwar stemmte sich Reitland gegen die Niederlage, aber der erhoffte Raumgewinn blieb aus. Die Abbehauser setzten clevere Schockbälle.

Unbehagen

Reitlands Hauke Freese versuchte häufig, die nötigen Meter mit einem ersten hohen Schockball herauszuholen. Das sorgte für Unruhe im Reitlander Fan-Lager. Man müsse mit Wind im Rücken schnell spielen, den ersten Ball also flach schocken, hieß es. Doch letztlich standen die Abbehauser häufig in der Nähe des Reitlander Tores. Der zweite Treffer der Grün-Gelben fiel zwangsläufig.

Der Abbehauser Erfolg lag vielleicht an einer Kleinigkeit: Die Hauptfänger Nils Ottersberg, Thore Fröllje und Dirk Schomaker spielten mit Sport-Sonnenbrillen – sie hatten den perfekten Durchblick.

TSV: Nils Ottersberg, Dirk Schomaker, Rhore Fröllje, Christian Edzards, Björn Helmerichs, Arne Pauls, Andre Bruns, Patrick Bruns, Jan Pauls und Sascha Freese.

BVR: Christian Sandkuhl, Hauke Freese, Torben Gertjegerdes, Christoph Büsing, Lars Hadeler, Jens Basshusen, Jan-Eike Kaars, Mirko Haar, Sascha Bunjes, Jan-Marvin Basshusen und Ole Blankenforth.

NWZonline.de

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