Indiaca

An alle Indiaca Spielerinnen und Spieler in Niedersachsen:

An dieser Stelle werden wir Euch über alles Neue im Bereich Indiaca in Niedersachsen informieren. Dabei benötigen wir Eure Mithilfe – nur was Ihr uns rein gebt, kann bei uns auch raus kommen.

Also: her mit Euren Infos, Nachrichten…

Amateur oder Profi:

Spaß bringt es beiden
Die richtige INDIACA/Mannschaft besteht aus 5 Spielerinnen, beim Mixed zumindest zwei je Geschlecht, also 2 Männer und drei Frauen oder umgekehrt.

Auszug aus den Spielregeln:

  1. Das Spielfeld  ist ein Rechteck von 16 x 6,10m, damit also etwas kleiner als ein Volleyballfeld.
  2. Spieler je Mannschaft: 5, zumindest 4 SpielerInnen, bei Mixed-Mannschaften zumindest je 2 Spieler/innen je Geschlecht.
  3. Netzhöhe: abhängig von Geschlecht und Alter zwischen 2,00 m (Jugend) und 2,35 m (Männer)
  4. Das Spielgerät: Die INDIACA ist ein abgeflachter Handschlagball. Vier Füh­rungsfedern bewirken, daß der Ball schlaggerecht mit dem gepolsterten Boden auf den Spielpartner zufliegt.
  5. Spielgedanke:  Es kommt darauf an, die INDIACA mit einer Hand derart über das Netz in das Feld des Gegners zu schlagen, daß die INDIACA dort den Boden berührt, bevor sie von der Gegensei­te zurückgeschlagen werden kann.
  6. Seitenwahl und Aufschlagrecht: Vor Beginn eines Spieles entscheidet das Los, welche Partei zwischen den Möglichkeiten wählen darf, die Seite zu be­stimmen, oder den ersten Aufschlag auszuführen.
  7. Stellung der Spieler im Feld:Mit jedem Neugewinn des Aufschlagrechts erfolgt eine Ro­tation der Spieler/innen im Sinne des Uhrzeigers (Siehe Skizze).
  8. Der Aufschlag:  Der Aufschlag wird immer vom Spieler/in der Position 1 ausgeführt. Aufschlagraum ist  hinter der Grundlinie. Der Aufschlag erfolgt grundsätz­lich von unten nach oben. Die Federn zeigen beim Auf­schlag in die Flugrichtung.
  9. Zählweise: Jeder Fehler einer Mannschaft wird als Gutpunkt für die geg­nerische Mannschaft gewertet. Sieger ist, wer zuerst 25 Punkte (Mindestabstand 2 Punkte) erreicht hat. Bei Satzspie­len wird jeder Satz einzeln gewertet. Bei Zeitspielen wer­den zwei Sätze (Einzelwertung) x 10 Minuten gespielt. Ein Satz endet mit dem Pfiff des Schiedsrichters. Bei unent­schiedenem Spielstand werden die Siegpunkte/der Sieg­punkt geteilt. Bei K.O.-System und Satzgleichstand kommt die Mannschaft weiter, die die insgesamt positivere Tref­ferdifferenz aus beiden Sätzen erzielt hat.

Im eigenen Feld kann die INDIACA bis zu 3 x wechselwei­se gespielt werden. Blockberührung zählt nicht als Schlag. Körperberührungen, außer Hände und Unterarm, zählen als Fehler. Aufschlag hat immer die Mannschaft, die den letzten Punkt gemacht hat.

INDIACA-Turnierbälle gibt es im Sportfachhandel und in den Sportabteilungen der Warenhäuser.
Eine neue Variante im Freizeitbereich, aber auch bei Tur­nieren, ist Beach-INDIACA. Es entspricht wohl am ehe­sten der Urform des INDIACA-Spiels, wie es von den indiani­schen Ureinwohnern Brasiliens gespielt wurde. Eine weitere Variante ist das Spiel 2 gegen 2 auf einem verkleinerten Spielfeld (Duo-Fight).

Das Spielgerät, wie es 1936 in Rio entdeckt wurde, hat den Namen Peteka. Seit der Deutsche Sportbund den INDIACA-Federball zum Trimmgerät des Jahres benannt hat, steigt die Zahl der Freunde des INDIACA-Sports in Deutschland. Schnell stellen sich beim INDIACA-Anfänger erste Erfolgserleb­nisse ein. Für den „INDIACA-Profi“ ist regelmäßiges Training Voraussetzung, um im Liga-Betrieb eine Rolle zu spielen.