Neueste Artikel

Nur Loppersum ist besser als der AT Rodenkirchen

Delbrück /Rodenkirchen Die Völkerballerinnen des AT Rodenkirchen sind ein Turnierteam: Wenn’s um den ganz großen Titel geht, rufen sie ihr Potenzial ab. Schon seit Jahren. Auch am Wochenende beim 18. Turnier um den DTB-Pokal in Delbrück bestätigten sie ihren Ruf. Sie waren als amtierender Titelträger zur inoffiziellen Deutschen Meisterschaft gereist und mussten sich am Sonntag erst im Finale dem Dauerrivalen WT Loppersum in drei Sätzen geschlagen geben (0:3, 1:0, 0:4). „Wir sind mehr als zufrieden“, sagte Rodenkirchens erfahrene Spielerin Julia Müller.


Spielten ein herausragendes Turnier: die Völkerballerinnen des AT Rodenkirchen. Zum Team gehören Alexandra Biskupek, Siasse Kröger, Martina Joachimsthaler, Lea Möhlmann, Tanja Drieling, Mette von Borstel, Katja Knupp, Dorothea Gradic, Jasmin Gerndt, Alexandra Gradic, Spielertrainerinnen Christiane Nemeyer und Julia Müller
Bild: privat

Schon im ersten Spiel der Gruppenphase (0:2/1:0) mussten die Rodenkircherinnen eine Bewährungsprobe bestehen. Der SV Altenoythe verlangte ihnen alles ab. „Das war hart. Die Altenoytherinnen waren gut drauf – die sind jung, fit und wollen“, sagte Julia Müller. „Dagegen haben wir zu Beginn eines Turniers meist Schwierigkeiten.“ Aber der ATR hielt dagegen und biss sich auch durch die knappe zweite Partie gegen Stennweiler (1:0, 3:0). Dann lief der Motor allmählich auf Hochtouren. Gegen Verl  (3:0, 6:0) und gegen Westerloh-Lippling (6:0, 6:0) gewann Rodenkirchen klar. „Da waren wir endlich im Turnier angekommen“, sagte Julia Müller.

In der Zwischenrunde traf Rodenkirchen auf Delbrück und Westenholz. Die Gastgeberinnen präsentierten sich als starkes Team. „Die sind unglaublich fangstark“, sagte Julia Müller. „Die kriegt man nur mit Streifschüssen.“ Die Partie endete leistungsgerecht (0:2, 2:0).

Auch die Partie gegen Westenholz war umkämpft. Diesmal hatte der ATR die etwas bessere Bilanz (2:0/1:0). Anschließend mussten die Rodenkircherinnen den Ausgang der Partie Delbrück gegen Westenholz abwarten. „Das war schrecklich“, sagte Julia Müller. Delbrück und Westenholz trennten sich im letzten Spiel des Tages remis. Entscheidend war der direkte Vergleich: Delbrück und der ATR zogen in die Endrunde ein – nach zwölf Stunden hatte das Team aus der Wesermarsch sein Ziel erreicht. „Das war ein anstrengender Tag“, sagte Julia Müller. „Wir waren echt kaputt.“

Die Delbrückerinnen mussten am Sonntagmorgen gleich um neun Uhr wieder spielen und zahlten im Kampf um das Finale den Tribut für den Kräfteverschleiß. „Deshalb waren wir froh, dass wir nicht gleich am frühen Sonntagmorgen spielen mussten“, sagte Julia Müller. Zumal wieder das Duell mit Altenoythe anstand. Der ATR gewann den ersten Satz diesmal mit 3:0, die Altenoytherinnen sicherten sich Satz zwei mit 1:0. Anschließend besiegte der SVA Schöning mit 6:0 und 6:0, während sich der ATR mit 4:0 und 2:0 schadlos hielt und damit den Einzug ins Finale perfekt machte. „Damit waren wir schon zufrieden“, sagte Julia Müller.

Im Endspiel wartete der Erzrivale WT Loppersum –  die Zuschauer sahen die Neuauflage des Vorjahresfinales. „Loppersum war phänomenal gut drauf und hat ein ganz starkes Turnier gespielt“, sagte Julia Müller. Die Ostfriesinnen hätten zuvor keinen Satz abgegeben. „Aber wir wollten uns auf keinen Fall abledern lassen“, sagte Julia Müller.

Und der ATR lieferte Loppersum einen großen Kampf. Nach einem 0:3 im ersten Durchgang sicherten sich die Rodenkircherinnen den zweiten Durchgang mit 1:0. „Im dritten Durchgang hatten wir ein wenig Pech“, sagte Julia Müller. „Da waren einige dusselige Bälle dabei.“ 4:0 hieß es am Ende für Loppersum. Dennoch kehrten die Roden-kircherinnen gut gelaunt in die Wesermarsch zurück. Wieder mal hatten sie gezeigt, dass sie zur absoluten Spitze in Deutschland gehören.

Zum Fest fliegen in Westrittrum die Bälle


„Schockt“ den Ball zurück zum Gegner: Rainer Melle vom SV Rittrum beim Schleuderball
Bild: Daniel Schumann
1 / 2

Das beliebte Sommerfest des SV Rittrum hält die Fahne für Völker- und Schleuderball hoch. In den beiden Breitensportarten wurden Turniere ausgetragen.

Westrittrum Der Spielbetrieb bei der Schleuderballmannschaft des SV Rittrum ruht seit zwei Jahren. Es fehlen die Spieler, um den Traditionssport in einer Liga wieder aufzunehmen. Nichtsdestotrotz lassen es sich die Rittrumer nicht nehmen, zu ihrem alljährlichen Sommerfest einzuladen, wie auch am Sonntag auf dem Sportplatz an der „Ammerlands Heide“ in Westrittrum.

Und wenn Rittrum ruft, dann kommen sie. Zum Schleuderball haben sich neben dem SV Rittrum die Teams vom SV Altenhuntorf, Oldenbroker TV, TuS Grabstede und BV Grünenkamp eingefunden. Im Völkerball haben sich Mannschaften aus Großenkneten, Petersdorf, Benthullen, Halenhorst sowie Rittrum gemessen.

„Sehr beliebtes Turnier“

„Das Turnier hier in Rittrum ist immer sehr beliebt und wir wollen es so lange wie möglich aufrecht erhalten“, erklärte der erste Vorsitzende des SV Ulrich Gerdes. „Zur Not auch mit geliehenen Spielern, die von befreundeten Teams gestellt werden“, so Gerdes. Auf dem Rittrumer Platz werden zeitgleich Turniere in zwei Sportarten ausgetragen. Während die Damen Völkerball spielten,traten die Herren im Schleuderball gegeneinander an.

„Schleuderball ist ein Treibespiel“, erläuterte Peter Precht, der selbst langjähriger Spieler des SV Rittrum war. Die Mannschaften versuchen sich durch das Werfen des Spielgeräts gegenseitig aus dem Spielfeld zu treiben.

Gespielt wurde auf vier aneinander liegenden Feldern mit einer Gesamtlänge von 90 Metern. Geschleudert und geworfen wird ein 1,5 Kilogramm schwerer, mit Rosshaar gefüllter Lederball, an dem eine 30 Zentimeter lange Schlaufe befestigt ist. An dieser wird der Ball beim ersten Spielzug geschleudert – so weit wie möglich. Der geschleuderte Ball muss vom gegnerischen Team gefangen werden, dass ihn dann wiederum in Richtung des angreifenden Teams zurück schockt, also wirft. An der Schlaufe geschleudert wird er nur beim ersten Spielzug eines Durchgangs.

So geht es hin und her, bis es einem der Teams gelingt, das Feld komplett zu überbrücken, den Ball hinter die Auslinie zu werfen und der Gegner nicht in der Lage ist, den Ball zu fangen. So werden bei dem Sport die Tore erzielt.

Anlauf zum Schleudern

Auf dem Feld sind zwölf Spieler, also sechs pro Team. Der spieleröffnende Schleuderwurf, bei dem Anlauf genommen werden darf, wechselt innerhalb eines Teams reihum, so dass nicht nur der stärkste Werfer zum Zuge kommt. Wer den Ball fängt, muss als nächstes werfen. Geworfen wird immer von der Stelle, wo der Ball gefangen wurde. Berührt der Ball den Boden, wechselt der Ballbesitz und eine neuer Spielzug beginnt. Gespielt werden zwei Mal zehn Minuten.

Warum die Sportart derart geschrumpft konnte Gerdes nur mutmaßen: „Es ist überall so – die jungen Leute wollen vermutlich lieber ins Fitnessstudio oder sich nicht derart verpflichten.“ Denn obwohl die Rittrumer nicht mehr am Ligabetrieb – in Niedersachsen gibt es vier Ligen mit insgesamt 29 Teams – teilnehmen, trainieren sie wöchentlich und versuchen an bis zu sieben Turnieren jährlich teilzunehmen. Das nächste findet in Diekmannshausen statt. „Wir hoffen, dass wir genug Leute zusammen bekommen“, verriet der Rittrumer Schleuderballspieler Rainer Melle aus Großenkneten.

Das Schleuderballturnier gewonnen hat am Ende das Team vom SV Altenhuntorf vor dem BV Grünenkamp und dem SV Rittrum. Bei den Damen holte sich das Team aus Großenkneten den Pokal vor der zweitplatzierten Mannschaft aus Petersdorf. Auf Rang drei folgt Benthullen. „Im Völkerball haben wir uns vornehm zurückgehalten und den fünften Rang belegt“, lächelte Gerdes.

Mannschaftssport

Beim Völkerball werden zwei Mal acht Minuten gespielt. Die Aufregung, die sich zuletzt um den Sport entfacht hat, kann Ramona Budde vom SV Rittrum nicht verstehen. „Ich finde es ehrlich gesagt albern und kann es nicht nachvollziehen. Völkerball ist eine Mannschaftssportart, bei der es nicht um den Einzelnen geht“, meinte Budde.

Kanadische Wissenschaftler hatten auf einer Fachkonferenz im Juni erklärt, dass sie den Sport als ein Mittel der Unterdrückung sehen. Gerade für Kinder sei ein solcher Mannschaftssport jedoch wichtig findet Budde. „Mal gewinnt man, mal verliert man. Die Kinder lernen so, dass jeder mal in etwas gut und bei etwas anderem schlecht ist.“

Altenhuntorf gewinnt Traditionsturnier


Umkämpftes Duell auf ungewohntem Untergrund: Der ASV (in Rot) gewann gegen Grabstede.
Bild: Wolfgang Böning


Westrittrum /Wesermarsch Das traditionelle Turnier des SV Rittrum und zwei Punktspiele in der B-Jugend haben am Wochenende die Aufmerksamkeit der Schleuderball-Fans auf sich gezogen.




Turnier in Rittrum

Der Spielbetrieb des SV Rittrum ruht seit zwei Jahren. Es fehlen die Spieler, um den Traditionssport in einer Liga wieder aufzunehmen. Das alljährliche Schleuderball-Turnier, auf dem ausgedörrten Sportplatz an der „Ammerlands Heide“ in Westrittrum ist aber weiter Bestandteil des Turnierkalenders.

Am Wochenende stritten fünf Teams im Modus Jeder-gegen-jeden um den Sieg: Der SV Rittrum, der Altenhuntorfer SV, der Oldenbroker TV, der TuS Grabstede II und der BV Grünenkamp III. „Das Turnier in Rittrum ist immer sehr beliebt, und wir wollen es so lange wie möglich aufrechterhalten“, sagt der Vorsitzende des SVR, Ulrich Gerdes. „Zur Not spielen wir auch mit geliehenen Spielern, die von befreundeten Teams gestellt werden.“
Am Ende siegte der Favorit: Der Altenhuntorfer SV III spielt in der Bezirksklasse und gewann die Plakette mit 8:0 Punkten. Auf den Plätzen folgten die Kreisklassenteams: der KBV Grünenkamp III (5:3), der SV Rittrum (4:4), der TuS Grabstede II (3:5) und der Oldenbroker TV (0:8).

B-Jugend

Mentzhauser TV – KBV Grünenkamp 0:4 (0:2). Der KBV ging mit einem Überraschungswurf in Führung. Der Grünenkamper Aron Heinen beförderte den dritten Schockball über die Mentzhauser hinweg. Die Gäste legten sogar noch nach. Kurz vor der Pause schnupperten die Mentzhauser am 1:2, aber der Halbzeitpfiff machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. In der zweiten Hälfte ging es hin und her. Aber nur die Grünenkamper waren noch erfolgreich.
BV Reitland – Mentzhauser TV 7:0 (3:0). Die Gastgeber setzten erstmals Lasse Hippenstiel ein, der sich in seinem ersten Schleuderballspiel mit Unterstützung der Mitspieler gut ins Team einfügte. Die Gäste spielten ersatzgeschwächt und begannen mit leichter Windunterstützung. Aber sie ließen viele Wurfbälle fallen und lagen deshalb zur Pause mit 0:3 zurück. In der zweiten Halbzeit waren die Mannschaften gleichwertig. Allerdings nutzten die Reitlander den stärker gewordenen Rückenwind und legten nach.

Nach Niederlage in der Vorrunde zur Goldmedaille

Die Frauen 30 des SV Moslesfehn holten Gold. Sie gewannen im Finale gegen Berlin.

Das erfolgreiche Team des SV Moslesfehn: Betreuer Manfred Grüning (v.l.), Betreuer Marco Retsch, Carola Wilke, Karen Meyer, Sandra Weigt, Saskia Retsch, Jessica Konen, Christina Fortino, Doris Schmertmann, Marisa Meyer und Betreuerin Marleen Schmertmann

Erfolgreiche Revanche

Es traten die Seniorenklassen in Kellinghusen zu ihren Deutschen Meisterschaften an. Für die Frauen??30 des SV Moslesfehn sollte es ein gutes Pflaster sein, denn sie kehrten mit der Goldmedaille zurück. Nach Platz zwei in der Vorrunde mussten die Moslesfehnerinnen im Qualifikationsspiel gegen den Güstrower SC ran und setzten sich deutlich mit 2:0 (11:4, 11:9) durch. Im Halbfinale wartete FBC Offenburg. Hier behaupteten sich die SVM-Frauen nach drei Sätzen mit 11:9, 6:11, 11:6. Gegen den Finalgegner VfK Berlin hatten die Landkreislerinnen in der Vorrunde glatt 0:2 verloren. Doch im Kampf um DM-Gold wuchsen sie nun noch einmal über sich hinaus und gewannen gegen die Berlinerinnen nach einer furiosen Leistung mit 11:7, 11:7.

Weniger erfolgreich verlief die DM hingegen für die Männer-55-Teams aus Moslesfehn. Sie blieben in der Vorrunde sieglos und erreichten nur die Platzierungsspiele. Hier belegten sie am Ende die Rang sieben.

NWZonline.debitte dem Link folgen zum NWZ Bericht

Rodenkircherinnen bejubeln Deutschenmeister

Riesenjubel in Rodenkirchen: Die Völkerballerinnen des ATR sind Deutscher Meister. In einer hart umkämpften Final-Partie setzten sie sich mit viel Kampfgeist durch.

Die Mannschaft jubelt mit Astrid Grotelüschen MdB

Rodenkirchen Unglaublich: Die Völkerballerinnen des AT Rodenkirchen haben am Sonntag zum siebten Mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Die Mannschaft von Spielertrainerin Julia Müller gewann im Endspiel des DTB-Pokals in der eigenen Halle gegen den Titelverteidiger WT Loppersum mit 2:1-Sätzen. „Einfach geil! Ich bin super zufrieden und richtig stolz auf die Mannschaft. Der Zusammenhalt unseres Teams hat sich ausgezahlt“, sagte Spielertrainerin Julia Müller.

Gratulation der anderen Mannschaften

Zum Bericht der NWZ bitte dem link folgen

NWZonline.de

Zu den Bildern der NWZ bitte dem link folgen

NWZonline.de

Völkerball: ATR freut sich auf nationale Titelkämpfe

Vier Mannschaften kommen aus Niedersachsen, teilte der ATR am Wochenende mit. Das sind der AT Rodenkirchen, Cosmos Getelo, WT Loppersum und die SG Esche-Haftenkamp. Jeweils zwei Mannschaften entsenden der Westfälische Turnerbund, der Rheinische Turnerbund und der Saarländische Turnerbund. Der TV Verl, der SV Schöning, der SV Spellen, der TV Rees, der TV Eppelborn und der TTV Stennweiler komplettieren das Teilnehmerfeld.

Zum Bericht der NWZ bitte dem link folgen

NWZonline.de

Völkerball: DTB Pokal: ATR will Tüpfelchen aufs „i“ malen

 Das Team des Gastgebers ist gut vorbereitet, die Vorfreude ist riesig. Titelverteidiger ist WT Loppersum.

Rodenkirchen Wer sich diese Bilanz vor Augen führt, dem bleibt die Spucke weg: Sechsmal in Folge gewannen die Spielerinnen des AT Rodenkirchen den DTB-Pokal, die deutsche Meisterschaft im Völkerball – in den Jahren 2003, 2004, 2006, 2007, 2008 und 2010, um genau zu sein. Am kommenden Wochenende wollen sie an diese Erfolge anknüpfen. In eigener Halle. „Es wäre das i-Tüpfelchen, wenn wir den Titel zu Hause holen könnten“, sagt die 38-jährige Rodenkircher Spielertrainerin Julia Müller. Aber sie weiß: Die neun anderen Teams gehen am 15. und 16. September ähnlich ambitioniert in die Partien in der Rodenkircher Großsporthalle.

Julia Müller war bei allen nationalen Titelgewinnen des ATR dabei. Mehr noch: Sie hat sogar sieben deutsche Meisterschaften geholt. Im Jahr 2008 hatte sie auch als Trainerin mit der Rodenkircher Jugendmannschaft triumphiert.

Gute Mischung weiter lesen ? bitte dem link zur NWZ folgen

NWZonline.de

Korbball-Landesmeisterschaft der AK12/13 in Nordwohlde

Nachbericht zur LM vom 14./15.4.2018

Von Neele Knief

Große Freude bei den Korbballerinnen des TuS Sudweyhe: die Jugendmannschaft der Altersklasse 12/13 holte in Nordwohlde den Landesmeistertitel. Der FTSV „Jahn“

Brinkum musste sich einzig im Finale dem TuS geschlagen geben und gewann damit Silber. Vizelandesmeister FTSV "Jahn"Brinkum

Bereits im ersten Gruppenspiel gegen den SV Brake zeigten die Sudweyher Mädchen, was sie konnten. Dank einiger Konter und einer starken Deckungsleistung gelang ein souveräner 12:7-Sieg. Auch die zweite Partie gegen den TSV Ingeln-Oesselse entschieden sie mit 9:2 für sich, womit der erste Gruppenplatz eingetütet wurde. Im Halbfinale gegen den TSV Ingeln-Oesselse, den man bereits aus der Gruppe kannte, gelang erneut ein deutlicher 9:4-Erfolg. „Vor allem durch Distanzwürfe und eine gute Deckung konnten wir den TSV besiegen“, erklärte Trainerin Anna Pioch. Im Finale traf ihre Mannschaft dann auf den ebenfalls stark aufspielenden FTSV Jahn Brinkum. Nach einer zunächst knappen 3:2-Halbzeitführung setzten sich die Sudweyherinnen nach dem Seitenwechsel leicht ab. Janin Kastens war es in der letzten Minute, die den Sieg endgültig mit ihrem Treffer den 5:3-Sieg endgültig besiegelte. „Wir haben unser Ziel erreicht und die Mannschaft hat tollen Teamgeist bewiesen und vor allem Spaß gehabt, resümiert die Coachin.

Die Mädchen des FTSV „Jahn“ Brinkum gewannen ebenfalls ihre zwei Gruppenspiele gegen den Großenmeerer TV (9:6) und den SV Gehrden (9:2) sicher. „Es wurden sowohl Treffer aus der Distanz als auch vom Kreis erzielt, die Mädels haben gezeigt was sie können“, freute sich Trainerin Yvonne Daneke. Doch im Halbfinale legte das Team noch eine Schippe drauf und lieferte das beste Spiel des Turniers ab. Dabei fuhr Brinkum gegen den Großenmeerer TV einen ungefährdeten 7:1-Erfolg ein. „Unseren Finalgegner kannten wir bereits aus der Punktspielsaison und waren gewarnt, aber die Mädels verkauften sich teuer“, sagte Daneke. Auch wenn die Brinkumerinnen lange mithielten, mussten sie sich am Ende geschlagen geben. „Wir sind mit der Platzierung mehr als zufrieden. Es war ein tolles Turnier mit super Fans“, lautete das Fazit von Daneke.

 

Finaltag in der Niedersachsenliga Völkerball

Am 6.5.2018 eröffnete die Landesfachwartin Therese Wollny,  in Hage ( Ostfriesland) den letzten Spieltag der Niedersachsenliga Völkerball  2017/18 im Damen und  A/B Jugendbereich.

Bis zum Schluss blieb es spannend.

Da im Jugend und Damenbereich, 3 Mannschaften nicht antreten konnten, musste der Spielplan neu gestaltet werden. Die Spiele von F.C. Frisia Emden ( im Jugend und Damenbereich) sowie von SV Altenoythe 3 werden als verloren gewertet. Alle Mannschaften zogen gut mit, damit man in diesem warmen Sonntag den Spieltag schnell zu Ende bringen konnten.

Gleich zu Anfang ging´s heiß her im Jugendbereich. Schon bei der Landesmeisterschaft kämpften diese beide Mannschaften stark in diesen Partien und zeigten den Zuschauern ihr ganzes Können. “ Man wusste vor dem Spieltag schon das es echt knapp wird um den Titel mit Esche. Wir mussten mindestens 3 Sätze gewinnen. Das es in der Endabrechnung so knapp wird hätten wir alle nicht mit gerechnet. Da hatten wir dieses mal einfach Glück.“ Dina Hinderink Kapitänen SG Haftenkamp. Im direkten Duell trennten sich SG Haftenkamp und SV Esche mit einem Unentschieden und im zweiten Duell musste sich der SV Esche geschlagen geben und sich mit dem Vizemeistertitel in der Tabelle begnügen.

 

 

 

Der 3. Platz ging an den SV Altenoythe, die sich im spannenden Duell gegen SVG Laarwald, durchsetzten konnten. SVG Laarwald hatte  nur ein Spiel, an diesem Spieltag. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten, hätten sie sich abkapseln können.

Landesjugendfachwartin Annica Wollny:“ Es ist schön zu sehen wie die jungen Mannschaften sich in diesen 4 Spieltagen enorm verbessert haben und wie die Leistung stetig gestiegen sind. Für mich persönlich haben wir eine starke Zukunft vor uns.  Vor allem das man diese Liga im A/B Bereich so gut angenommen wird. An alle Mannschaften und Trainer: Macht so weiter!“

Tabelle Jugend:  Niedersachsenliga_2018_Jugend

  Punkte Personen
1. SG Haftenkamp 21:3 113:9
2. SV Esche 21:3 108:11
3. SV Altenoythe 10:14 51:87
4.. SVG Laarwald 7:17 50:75
5. F.C. Frisia Emden 1:23 3:143
Genauso spannend wie es im Jugendbereich war, ging es auch bei den Damen zu.

Durch die Absage von F.C. Frisia Emden (den Spieltag auf den 9. Platz beenden) und den SV Altenoythe 3 ( belegte den 7. Platz) konnte beide Mannschaften nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

SVG Laarwald konnte in ihren Spielen gut mit Spielen, aber für den Schlusspunkt reichte die Kraft noch nicht ganz aus. Dennoch konnte die junge Mannschaft einiges lernen und belegte am Ende der Liga den 8. Platz.

Cosmos Getelo musste in 4  Spielen ran. Dabei konnten  man aber nur mit 2 Unentschieden gegen SV Altenoyte 2 und SG Esche-Haftenkamp erspielen und mussten sich vor allem gegen den starken WT Loppersum und den AT Rodenkirchen geschlagen geben. So beendet man die Niedersachsenliga auf den 6. Platz.

Bei ihrer ersten Teilnahme konnte sich die Hager Damen ( die zum großen Teil aus jungen Spielerin bestanden, die noch in der letzten Saison im Jugendbereich tätig waren) sich sehen lassen. Vor allem in den ersten beiden Spieltagen konnte man gegen die großen Namen des Völkerball Sports gut mithalten. So beendetet man am Ende  des Spieltages mit einem Sieg und 2 Niederlagen, einen guten 5. Platz in der Niedersachsen Liga.

Aufregend war es im Kampf um Platz 3. Sowie im Jugendbereich entschied durch Punktgleichheit die Personenzahl. Die Spielgemeinschaft Esche-Haftenkamp musste in ihren 3 Spielen gegen den direkten Konkurrenten SV Altenoythe 2 ( Sieg),Cosmos Getelo (unentschieden) WT Loppersum (verloren) ran. Der SV Altenoythe 2 die im direkten Duell gegen die Spielgemeinschaft um Platz 3 ran mussten, konnten in den Spielen SVG Laarwald (Sieg), AT Rodenkirchen und Cosmos Getelo ( beide Partien Unentschieden) und einem verlorenen Spiel eben gegen die SG, dennoch ganz knapp auf den 3. Platz sichern. Somit beendet die SG Esche-Haftenkamp die Liga auf den 4. Platz.

Solche spannenden Platzierungen zeigen, das es nicht immer wichtig ist einen Sieg zu erringen, sondern das auch drauf geachtet wird das genug Personen wieder ins Feld sich Freiwerfen um ein besseres Endergebnis zu haben.

Der WT Loppersum und AT Rodenkirchen wechselten sich  an den ganzen Spieltagen immer wieder ab an der obersten Position. So musste nun eine Entscheidung am letzten Spieltag her, wer nun den Titel mit nach Hause nehmen darf. Beide Mannschaften mussten in jeweils 3 Partien noch mal richtig ran. Beide Mannschaften wussten das ein verloren Spiel um den Titel bringen kann. So brachten beide das Beste Aufgebot aufs Feld was man derzeitig hat.  Zu nächst sah alles gut aus bei beiden Mannschaften. Der AT Rodenkirchen gewann seine Spiele gegen Cosmos Getelo und SV Hage. Der WT Loppersum dagegen gewann seine Spiele gegen SG Esche-Haftenkamp und Cosmos Getelo. So ging man mit Spannung erwartet in die letzten Partien. Der WT Loppersum musste vor dem AT R ran. Im Spiel gegen den Kreiskonkurrenten  SV Hage gaben die WT Loppersumerinnen noch mal alles und gewannen das Spiel hoch, und sicherten sich so den Titel in der Niedersachsen Liga 17/18. Der AT Rodenkirchen musste nach der Partie noch gegen den SV Altenoythe 2 ran und erspielte sich einen Unentschieden.

“ Es waren 4 aufregende, spannende und teilweise verletzungsfreie Spieltage, die nun erfolgreich  hinter uns liegen. Aus verschiedenen Kreisen versammelten sich die Mannschaften um sich gegenseitig zu messen und Erfahrung zu sammeln. Schön anzusehen das so viele Mannschaften die Hallen gefühlt haben. Vor allem das die Klasse A/B das so mitgemacht hat, trotz ein paar Schwiergkeiten, die man gemeinsam gelöst hat. Ein Dank an alle Mannschaften, Trainer und Betreuer, sowie die Ausrichter für die Reibungslosen Spieltage.“ Landesfachwartin Therese Wollny

Tabelle Damen: Niedersachsenliga_2018_Damen

  Punkte Personen
1. WT Loppersum 30:2 167:10
2. AT Rodenkirchen 28:4 153:13
3. SV Altenoythe 2 19:13 102:55
4. SG Esche- Haftenkamp 19:13 96:54
5. SV Hage 17:15 77:67
6. Cosmos Getelo 16:16 80:63
7. Sv Altenothe 3 8:24 39:155
8. SVG Laarwald 5:27 37:134
9. F.C. Frisia Emden 2:30 3:203

3. Spieltag der Niedersachsenliga Völkerball

Am 22.04.2018 fand in Friesoythe (Ausrichter: SV Altenoythe) der 3. Spieltag der Niedersachsenliga 2017/ 2018 statt.

 

Im Damenbereich lief es für den WTL wieder mal wie am Schnürchen. Wie schon beim 2. Spieltag in Altenoythe, beendet der Wandertrupp aus Loppersum auch diesen ungeschlagen und übernahm die Tabellenführung. Durch Siege gegen Laarwald, Rodenkirchen und beide Mannschaften aus Altenoythe konnte das Spielerinnen Verhältnis auf sage und schreibe 118:10 ausgebaut werden. Dicht auf den Fersen liegt ihnen der AT Rodenkirchen. Sie mussten sich an diesem Sonntag nur gegen den WTL klar mit 0:9 geschlagen geben. Ansonsten konnten Siege gegen die SG Esche/Haftenkamp, Laarwald und Emden erspielt werden. Somit stehen sie mit nur einem Punkt Unterschied auf dem 2. Tabellenplatz.

Für die II. Mannschaft des SV Altenoyhe lief es eher durchwachsen. Gegen den WTL überwog die Nervosität, was eine klare Niederlage zur Folge hatte. Gegen Emden und auch gegen Hage konnten Siege erspielt werden. Gegen die jüngere Mannschaft, die ihr erstes Jahr im Damenbereich antreten, gab es überraschenderweise ein Unentschieden. Dadurch, dass man im direkten Vergleich zu Getelo einen Sieg mehr auf dem Konto hat, kann man nach diesem Spieltag weiterhin auf dem 3. Platz verweilen. Getelo erwischte im Gegensatz zum vorherigen Spieltag einen besseren Start und kletterten von Platz 6 auf den 4. Tabellenplatz. Sie mussten in vier Spielen nur einen Punkt gegen die 3. Mannschaft aus Altenoythe abgeben. Auch Getelo hatte hier überraschenderweise im zweiten Satz das Nachsehen. Das Team aus Esche konnte  an diesem Spieltag leider nur mit 7 Spielerinnen anreisen. Gegen Laarwald und SVA 3 konnten zwar Siege erspielt werden, aber gegen die Rodenkirchener musste man sich geschlagen geben. Außerdem kam man gegen den SV Hage nicht über ein Unentschieden hinaus. In der Tabelle konnten sie den 5. Platz verteidigen.

Die Mannschaft aus Hage konnte leider nicht an die ersten Spieltage anknüpfen. Nur gegen Frisia Emden und der SG Esche/Haftenkamp konnten sie einen Sieg und ein Unentschieden erkämpfen. Gegen Getelo und SVA 2 gaben sie wichtige Punkte ab.  Dies bedeutete vorerst Platz 6. Die 3. Mannschaft vom SVA verschaffte sich etwas Luft zu den unteren Platzierungen. Es konnten zwar nur gegen Getelo und SVA 2 jeweils ein Punkt erspielt werden, was in der Tabelle aber ein Vorsprung von vier Punkten auf Platz 8. bedeutete. Gegen Esche und WTL musste man sich geschlagen geben. Emden (8.) und Laarwald (9.) hatten dieses mal beide punktlos in allen Spielen das Nachsehen. Jedoch wurde stark gekämpft und man konnte neue Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

Am 06.05.2018 ist der vierte und letzte Spieltag der Niedersachsenliga in Hage. Dort findet dann auch die Ehrung der Niedersachsenmeisterschaft statt. Ob der WTL oder der ATR hier das Rennen machen wird, ist allerdings noch nicht klar. Auch wer die Bronzemedaille hier entgegen nimmt ist noch fraglich. Im Rennen sind der SVA 2, Cosmos Getelo, Esche und SV Hage. Die Wahrscheinlichkeit, dass der SVA 3 den 7. noch abgibt ist sehr unwahrscheinlich. Bei Frisia Emden und Laarwald wird sich noch zeigen, wer das Schlusslicht in die Hand nimmt. Es bleibt spannend!

 

Niedersachsenliga Jugend 3. Spieltag 22.04.2018 in Friesoythe

An diesem Sonntag traten in der Jugend nur vier Mannschaften an.  Der SV Altenoythe stellte aufgrund einer hohen Spielerzahl eine zweite Mannschaft, außerhalb der Wertung. Der SV Esche konnte an diesem Spieltag leider nicht teilnehmen.  Die Spiele wurden bereits an den ersten beiden Spieltagen ausgetragen. Dennoch gaben sie ihre Tabellenführung nicht ab und verweilen erst mal auf Platz 1. Als größter Konkurrent gilt die SG Haftenkamp. Die Mädels aus Haftenkamp beendeten den dritten Spieltag ohne Punktverlust und sind somit dem SV Esche dicht auf den Fersen. Der SV Altenoythe konnte an Spieltag drei mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage an Laarwald vorbei ziehen und rückten auf Platz 3.

Laarwald musste sich gegen Haftenkamp geschlagen geben und gegen Altenoythe und Emden jeweils einen Punkt abgeben. Platz 4. Die Mannschaft aus Emden konnte erstmals einen Punkt ergattern. Darüber freuten sie sich riesig, denn es ist ihre erste Teilnahme an einer Meisterschaft. Im Spiel gegen Laarwald erkämpften sie sich ein Unentschieden. Im Spiel gegen den SVA hatte man allerdings das Nachsehen. Sie konnten in der Tabelle keinen Platz gut machen.

Am 06.05.2018 ist auch in der Jugend A/ B der letzte Spieltag.

Wer dort Niedersachsenmeister wird, ist noch nicht klar. Kann Haftenkamp den Eschern die nötigen Punkte noch abknöpfen? Die Favoriten müssen noch zwei mal gegeneinander spielen. Der Sieger aus den Spielen wird die Meisterschaft feiern dürfen. Es bleibt spannend.

Auch bei den Plätzen 3 und 4 ist noch nichts sicher. Hier ist man ebenfalls gespannt, wer die Bronzemedaille entgegen nimmt. Entweder der SVA oder die Mädchen von Laarwald. Nur Frisia Emden kann aufgrund des Punkteunterschieds das Schlusslicht nicht mehr abgeben.

Dennoch sind sie sehr stolz auf ihre erste Teilnahme. Sie haben viel gelernt und werden auf jeden Fall am Ball bleiben.

Bericht von Verena Blome SV Altenoythe